OpenAI ernennt ehemalige Uber-Managerin Jill Hazelbaker zur Chief Corporate Affairs Officer
OpenAI hat Jill Hazelbaker zur Chief Corporate Affairs Officer ernannt. Sie soll die globale Kommunikation und die Positionierung des Unternehmens verantworten, teilte OpenAI mit.
- OpenAI hat Jill Hazelbaker zur Chief Corporate Affairs Officer ernannt.
- Sie wird die globale Kommunikation und die Positionierung von OpenAI leiten.
- Hazelbaker war zuletzt President und Chief Corporate Affairs Officer bei Uber, wo sie ein Jahrzehnt tätig war.
- Zu ihren früheren Stationen gehören die Leitung von Kommunikation und Public Policy bei Snap sowie leitende Positionen bei Google.
- Sie begann ihre Karriere in der US-Politik, unter anderem als National Communications Director im Präsidentschaftswahlkampf von John McCain im Jahr 2008.
Neue Rolle für öffentliches Verständnis und Vertrauen
Jill Hazelbaker kommt zu OpenAI, um die globale Kommunikation und die Positionierung des Unternehmens zu leiten. Nach Angaben des Unternehmens wird sie eng mit Führungskräften bei OpenAI zusammenarbeiten, um das öffentliche Verständnis von KI zu vertiefen und das Vertrauen in die Mission des Unternehmens zu stärken.
OpenAI zufolge unterstreicht die Ernennung das Engagement des Unternehmens, in die Führung und die Fähigkeiten zu investieren, die nötig sind, um einen intensiveren Austausch mit den Menschen und Institutionen zu führen, die die Zukunft der KI gestalten. Die Mitteilung nennt keine konkreten Programme oder Änderungen an der Kommunikationsstruktur des Unternehmens.
Von Uber zu OpenAI
Hazelbaker wechselt von Uber zu OpenAI. Dort war sie als President und Chief Corporate Affairs Officer tätig. In dieser Funktion verantwortete sie die globalen Teams für Kommunikation, Marketing, Public Policy, Sicherheit und Personal.
Sie war ein Jahrzehnt bei Uber. Nach Angaben von OpenAI spielte sie eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des Unternehmensimages, beim Umgang mit komplexen regulatorischen und reputationsbezogenen Herausforderungen sowie beim Aufbau der Fähigkeiten, die das weltweite Wachstum von Uber unterstützten. OpenAI zufolge half sie außerdem dabei, Uber von einem ambitionierten Start-up zu einer der weltweit größten globalen Technologieplattformen zu entwickeln.
OpenAI beschreibt Hazelbaker als Führungskraft mit fast zwei Jahrzehnten Erfahrung in der Beratung von Technologieunternehmen und politischen Entscheidungsträgern. Sie half ihnen, Phasen außergewöhnlichen Wachstums und einige ihrer folgenschwersten Herausforderungen zu bewältigen.
Frühere Stationen in Technologie und Politik
Vor ihrer Zeit bei Uber leitete Hazelbaker die Bereiche Kommunikation und Public Policy bei Snap. Zuvor hatte sie leitende Positionen bei Google inne. Dort verantwortete sie weltweit die Unternehmenskommunikation, die Kommunikation in Europa, dem Nahen Osten und Afrika sowie die Beziehungen zu Regierungen in Europa.
Ihre Karriere begann in der US-Politik, wo sie Führungspositionen in lokalen, bundesstaatlichen und nationalen Wahlkampagnen übernahm. Sie war National Communications Director und Chief Spokesperson im Präsidentschaftswahlkampf von Senator John McCain im Jahr 2008 sowie Press Secretary des New Yorker Bürgermeisters Michael Bloomberg.
Was die Ernennung bedeutet
Mit der Ernennung steht nun eine Führungskraft mit Erfahrung in Kommunikation, Public Policy sowie im Umgang mit regulatorischen Herausforderungen an der Spitze des Corporate-Affairs-Bereichs von OpenAI. Nach der eigenen Beschreibung des Unternehmens liegt der Schwerpunkt der Rolle auf der öffentlichen Kommunikation: dem Aufbau von Verständnis für KI und Vertrauen in die Mission von OpenAI sowie dem Austausch mit den Menschen und Institutionen, die die Zukunft der Technologie gestalten. Die Quelle nennt kein Startdatum.

