Forrester zeichnet Omnicom Media als Leader bei Media-Management-Services aus

Omnicom Media ist laut eigenen Angaben in The Forrester Wave: Media Management Services, Q4 2026 als „Leader“ eingestuft worden. Das Unternehmen gehört damit zu drei der 12 bewerteten Anbieter, die diese Auszeichnung erhalten haben.
- Forrester hat Omnicom Media in The Forrester Wave: Media Management Services, Q4 2026 als Leader eingestuft.
- Der Report bewertete 12 Anbieter anhand von 19 Kriterien; drei erhielten die Einstufung Leader.
- Omnicom Media gibt an, in sieben Kriterien die Note 5 von 5 erhalten zu haben, vier beim aktuellen Angebot und drei bei der Strategie.
- Laut Forrester eignet sich Omnicom Media am besten für Unternehmen, die Media, Commerce, Identity und Creative auf einer gemeinsamen Technologiebasis integrieren wollen.
- Omnicom Media nennt in diesem Jahr gewonnene oder verteidigte Billings von mehr als 10 Milliarden US-Dollar aus Wettbewerbspitches.
Was der Forrester-Report untersucht hat
Forrester veröffentlichte den Report am 4. November 2026. Darin wurden die 12 bedeutendsten Anbieter von Media-Management-Services anhand von 19 Kriterien zu aktuellem Angebot und Strategie bewertet. Der Report soll CMOs und Marketingverantwortlichen bei der Anbieterwahl helfen und ordnet die Mediagruppen in drei Kategorien ein: Leaders, Strong Performers und Contenders.
Laut Omnicom Media erhielt das Unternehmen in sieben Kriterien die höchstmögliche Bewertung (5). In der Kategorie „Current Offering“ erzielte es in vier der 13 Kriterien die Note 5 von 5: Data/Marketing Sciences, Commerce Media, Media Buying und Principal-Media Buying. In der Kategorie „Strategy“ erhielt es in drei der sechs Kriterien Bestnoten: Innovation, Partner-Ökosystem und globale Delivery-Strategie.
Was Forrester über Omnicom sagt
In der Mitteilung werden mehrere Passagen aus der Bewertung zitiert. Forrester schrieb, „starke Technologie, die IPG-Integration und die Go-to-Market-Strategie“ bildeten die Grundlage für Omnicoms „beispielhafte kundenorientierte Orchestrierung“. Referenzkunden, so Forrester, „schätzen Omnicoms Co-Creation-Modell“ und „verweisen auf dessen Verhandlungsmacht als Schutz vor Medieninflation“.
Zur Strategie heißt es im Report, Omnicom Media „übersetzt Partnerschaften in wiederholbaren Kundennutzen, darunter ein branchenspezialisiertes agentisches Betriebsmodell, das gemeinsam mit Adobe entwickelt und in Omni, das hauseigene Marketing-Betriebssystem, integriert wurde“. Die „erheblichen KI-Investitionen belegen das Bekenntnis zu Innovation.“
Bei den Fähigkeiten, so Forrester, sei Omnicom „herausragend darin, Zielgruppenerkenntnisse und Data Science in Einkaufsmacht und integrierte Umsetzung zu überführen“. Zudem halte der Report fest: „Die Kombination aus Acxiom Identity und Flywheel Commerce Cloud stärkt Commerce Media durch einheitliche Daten, Verwaltung auf SKU-Ebene und eine mit der Vergütung verknüpfte Sales Attribution.“ Omnicom Media gibt an, mehr als 10 Milliarden US-Dollar an Retail-Media-Investitionen zu verwalten. Forresters Fazit: „Omnicom Media eignet sich am besten für Unternehmen, die Media, Commerce, Identity und Creative auf einer gemeinsamen technologischen Basis integrieren wollen.“
Geschäftliche Dynamik laut Omnicom Media
Das Unternehmen stellte die Auszeichnung in den Kontext einer Reihe aktueller Erfolge. Im Oktober gewann es laut Mitteilung das Mediageschäft von The Coca-Cola Company in Nordamerika, wurde zum EMEA-Media-AOR von Lidl ernannt, erhielt den globalen Etat von Lavazza und wurde von L'Oreal in der DACH-Region beauftragt. Zu den früheren Gewinnen des Jahres 2026 zählten Adidas, CVS, Delta, Dyson, IBM, Novo Nordisk, Uber und Xiaomi. Omnicom Media beziffert die seit Jahresbeginn in Wettbewerbspitches gewonnenen oder verteidigten Billings auf mehr als 10 Milliarden US-Dollar.
Außerdem verweist das Unternehmen auf den jüngsten RECMA Network Diagnostics Report, in dem es erneut zur leistungsstärksten globalen Mediagruppe gekürt wurde. Es führte sowohl das globale Ranking als auch die regionalen Rankings für Nordamerika, EMEA, APAC und LATAM an. OMD, PHD und Initiative gehörten zu den fünf besten globalen Mediaagenturen, wobei OMD zum 12. Mal in Folge Platz eins belegte.
Darüber hinaus nennt das Unternehmen 2026 gestartete Partnerschaften mit Google, Meta & Walmart, Pinterest sowie Roku & Amazon, außerdem mit Disney, Netflix, NBCUniversal und Paramount.
Was das für Marketer bedeutet
Für Marken, die einen Mediapartner auswählen, bietet die Wave eine externe Sicht darauf, wie große Anbieter bei Angebot und Strategie im Vergleich abschneiden. Omnicom-Media-CEO Florian Adamski sagte, Forrester biete Marketern „eine wertvolle Perspektive darauf, was einen Leader wirklich ausmacht“, und brachte das Ergebnis mit der Strategie „Growth by Design“ des Unternehmens in Verbindung.
Forrester betont, dass es in seinen Veröffentlichungen keine Unternehmen oder Dienstleistungen empfiehlt und nicht dazu rät, Anbieter auf Grundlage seiner Bewertungen auszuwählen. Zudem weist das Unternehmen darauf hin, dass die Einschätzungen den Stand zum jeweiligen Zeitpunkt widerspiegeln und sich ändern können.


