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SensAI Veritas startet Gateway und Helm für die Risikoprüfung an Kontrollpunkten

5. November 2026, 03:05Quelle: PR Newswire

SensAI Veritas hat SensAI Gateway™ und SensAI Helm™ vorgestellt. Die beiden Produkte erweitern die Plattform Integrity Intelligence auf Sicherheitskontrollpunkte. Laut dem Unternehmen aus Miami sollen die Tools mögliche Täuschung, verborgene Informationen und böse Absichten in Echtzeit erkennen, die endgültigen Entscheidungen aber weiterhin menschlichen Einsatzkräften überlassen.

Das Wichtigste in Kürze
  • SensAI Veritas hat SensAI Gateway™ und SensAI Helm™ für die Risikoprüfung in Echtzeit an Sicherheitskontrollpunkten vorgestellt.
  • Gateway analysiert Reaktionen des autonomen Nervensystems mit einer handelsüblichen Kamera, ohne Körperkontakt oder tragbare Sensoren.
  • Laut Unternehmen sind die Indikatoren kein Beweis für Täuschung oder Fehlverhalten; die Einsatzkräfte behalten die letzte Entscheidung und können Abweichungen protokollieren.
  • Helm bietet zentrale Steuerung, Berichte und Audits für Gateway und SensAI Interview™.
  • Beide Produkte sind über SensAI und Integrationspartner erhältlich; eine virtuelle Pressekonferenz ist für den 5. November 2026 angesetzt.

Was die beiden Produkte leisten

SensAI Gateway™ ist das Werkzeug für die erste Prüfstufe. Laut SensAI Veritas nutzt es einen KI-gestützten Avatar für Gespräche oder eine Textoberfläche mit adaptiver Fragetechnik. Die proprietäre Engine SensAI Core™ analysiert Reaktionen des autonomen Nervensystems (ANS) mit einer handelsüblichen Kamera, ganz ohne Körperkontakt oder tragbare Sensoren.

Aus diesen Reaktionen leitet Gateway Hinweise auf mögliche Täuschung, verborgene Informationen und böse Absichten ab. Nach Angaben des Unternehmens entstehen daraus verwertbare Risikoinformationen, die unmittelbare Entscheidungen über Prüfung und Weiterleitung unterstützen. Das Unternehmen betont, dass diese Hinweise weder ein Beweis für Täuschung oder Fehlverhalten seien noch künftiges Verhalten vorhersagten.

SensAI Helm™ bildet die Managementebene. Laut Unternehmen führt es Gateway und das bestehende Produkt SensAI Interview™ in einer Plattform für Integrity Intelligence zusammen. Helm bietet zentrale Steuerung und Kontrolle, Echtzeit-Einblick in die Abläufe, Risikoindikatoren, Berichte und Audits. Sicherheitsteams können Kontrollpunkte, Geräte und Standorte zentral verwalten.

So soll der Prüfablauf funktionieren

Die Plattform verknüpft drei Schritte: die erste Risikoprüfung, eine vertiefte Integritätsbewertung und die zentrale Aufsicht. Nach vom Kunden festgelegten Regeln leitet Gateway jeden Fall entweder zur Routineabfertigung oder zu einer weiteren Prüfung. Für die Zweitkontrolle können Einsatzkräfte SensAI Interview™ nutzen, das das Unternehmen als Lösung zur Täuschungserkennung und Integritätsbewertung bei Ermittlungsgesprächen beschreibt. Sie behalten die letzte Entscheidungsgewalt und können Abweichungen von der Empfehlung protokollieren.

SensAI Veritas erklärt, der Ansatz analysiere die individuellen ANS-bezogenen Reaktionsmuster jeder Person statt Mimik oder Stimmmuster. Das soll die Abhängigkeit von subjektiven Verhaltenssignalen verringern und demografische sowie kulturelle Verzerrungen abmildern. Dabei handelt es sich um Angaben des Unternehmens selbst; unabhängige Testergebnisse oder Leistungskennzahlen enthält die Mitteilung nicht.

Indem die Plattform Fälle priorisiert, die genauer geprüft werden müssen, hilft sie Sicherheitsorganisationen nach Unternehmensangaben dabei, geschultes Personal dort einzusetzen, wo es am dringendsten gebraucht wird, und zugleich die menschliche Aufsicht zu wahren.

Geplante Einsatzbereiche und Positionierung des Unternehmens

Die Mitteilung nennt mehrere Anwendungsfelder: Einwanderungs- und Grenzkontrolle, Besuche in Haftanstalten, Zutritt für Flughafenpersonal und die Überprüfung von Flugbesatzungen, außerdem kritische Infrastruktur, gesicherte Einrichtungen und die Integrität der Belegschaft.

CEO Rafi Kaminer stellte das Produkt in den Zusammenhang einer veränderten Fragestellung bei Sicherheitskontrollen. "Jahrzehntelang haben sich Sicherheitssysteme darauf konzentriert, wer eine Person ist und was bereits über sie bekannt ist", sagte er. Laut Kaminer beantwortet SensAI die Frage, "welche zusätzlichen Risikoindikatoren wir jetzt erkennen können, bevor wir Vertrauen gewähren", und integriert dies in einen durchgängigen Prüfablauf, "während folgenreiche Entscheidungen in menschlicher Hand bleiben".

Verfügbarkeit und Einordnung

Gateway und Helm sind über SensAI und Integrationspartner erhältlich. Preise oder Details zur Einführung nennt die Mitteilung nicht. Daniel J. Molina soll beide Produkte am 5. November 2026 um 05:00 Uhr Miami-Zeit (10:00 Uhr UTC) bei einer per Livestream übertragenen virtuellen Pressekonferenz vorstellen. Informationen, Demonstrationen und Partnerschaftsanfragen laufen über die Website des Unternehmens unter www.sensai-tech.com/gateway.

Für Sicherheitsorganisationen lautet das Angebot: eine Triage-Ebene vor den persönlichen Befragungen, die in ein zentrales Dashboard einfließt. Das Unternehmen betont, die Ausgaben seien Risikoindikatoren zur Steuerung von Fällen und keine Urteile. Wie gut das System in der Praxis funktioniert, geht aus der Quelle nicht hervor; Käufer müssten dies daher selbst prüfen.

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