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Pudus neue Rasenmäher-Roboter-Serie kommt mit selbstschärfenden Klingen

3. November 2026, 10:30Quelle: PR Newswire
Pudus neue Rasenmäher-Roboter-Serie kommt mit selbstschärfenden Klingen
Bild: PR Newswire

Pudu Robotics hat die Rasenmäher-Roboter-Serie PUDU TOMO S vorgestellt, die nicht nur Gras schneidet, sondern ihre Klingen auch automatisch schärft. Die drei Varianten sind für Rasenflächen von 1500 bis 5000 Quadratmetern ausgelegt, der Verkaufsstart könnte Anfang Frühjahr 2027 erfolgen.

Das Wichtigste in Kürze
  • Der PUDU TOMO S schärft seine Klingen mit dem SharpLoop™-System automatisch.
  • Zwei 636-Watt-Motoren treiben die Klingen mit bis zu 6000 Umdrehungen pro Minute an.
  • Die Triple-Sense-Navigation nutzt LiDAR, künstliche Intelligenz und Netzwerk-RTK.
  • Die drei Varianten sind für Rasenflächen von 1500 bis 5000 Quadratmetern ausgelegt.
  • Der Verkaufsstart ist für Anfang Frühjahr 2027 geplant.

Die Klingen schärfen sich an der Ladestation selbst

Die zentrale Innovation der PUDU TOMO S-Serie ist das selbstschärfende SharpLoop™-System. Bei Bedarf schärft der Roboter seine Sichelklingen automatisch an der Ladestation. Mähen, Rückkehr, Schärfen und der Start eines neuen Arbeitszyklus werden dabei in einem einzigen Prozess zusammengefasst.

Laut Pudu Robotics kann dadurch der Bedarf an regelmäßiger Klingenwartung und an Ersatzklingen sinken. Zugleich verringert sich der manuelle Aufwand für die Besitzer. Das Unternehmen verbindet die Lösung mit einem gleichmäßigeren und saubereren Schnitt.

Das Lift-Cut-Discharge-System hilft dem Mäher beim Umgang mit hohem, dichtem oder nassem Gras. Zwei drehmomentstarke Motoren mit jeweils 636 Watt treiben die Klingen an, die Geschwindigkeiten von bis zu 6000 Umdrehungen pro Minute erreichen. Die aerodynamischen Klingen mit hoher Hubwirkung heben flach liegendes Gras in den Schneidbereich. Der hintere Auswurfkanal leitet das Schnittgut zur Seite, um Ansammlungen und Verstopfungen zu reduzieren.

Er arbeitet nah an Rasenkanten und auf steilerem Gelände

Der PUDU TOMO nutzt sein Zero Edge Cutting-System, um nahe an der Rasenkante zu schneiden. Das versetzte Mähwerk wird durch eine seitliche Erkennung und einen reaktionsschnellen Seitenstoßfänger ergänzt. Dadurch kann sich der Roboter an Mauern, Bäumen, Blumenbeeten und frei zugänglichen Rasenkanten entlangbewegen. Laut Hersteller lassen sich dadurch ausgelassene Streifen und der Bedarf an manueller Nacharbeit reduzieren.

Die Hinterradlenkung mit einem Lenkwinkel von 180 Grad und einem Wenderadius von null ermöglicht enge Kurven. Unterschiedliche Mährichtungen und entlang der Kanten geplante Rückkehrwege sollen laut Pudu für ein gleichmäßigeres Erscheinungsbild und weniger sichtbare Spuren sorgen.

Für den Allradantrieb sorgen vier unabhängige, drehmomentstarke Radnabenmotoren. Laut Ankündigung kann das System auf Steigungen von bis zu 45 Grad eingesetzt werden. Das schwimmend gelagerte Mähwerk folgt den Konturen des Geländes, während die unabhängige Federung Hindernisse von bis zu 6 Zentimetern überwinden kann.

LiDAR, künstliche Intelligenz und Netzwerk-RTK

Die Navigation übernimmt Pudus Triple-Sense-System, das 360-Grad-LiDAR, KI-basierte Bilderkennung und Netzwerk-RTK kombiniert. Nach Angaben des Unternehmens ermöglicht dies eine Positionsgenauigkeit bis auf Zentimeter-Ebene, ohne lokale RTK-Referenzstation.

Mit einem einzigen Klick kann der Roboter die Grenzen der Rasenfläche automatisch erfassen und bereits bei seiner ersten Fahrt eine Route planen. Laut Ankündigung sind dafür weder Begrenzungsdrähte noch eine manuelle Kartierung erforderlich.

Die Serie wird in drei Varianten für Rasenflächen von 1500 Quadratmetern beziehungsweise 0,37 acres sowie 5000 Quadratmetern beziehungsweise 1,24 acres erhältlich sein. Der Verkauf soll Anfang Frühjahr 2027 beginnen. Weitere Informationen zu Preisen und regionaler Verfügbarkeit will das Unternehmen auf der Website von PUDU HOME bereitstellen.

Pudu Robotics greift bei der Expansion in den Verbrauchermarkt auf seine Erfahrung mit kommerzieller Robotik zurück. Das Unternehmen gibt an, unter anderem mit Walmart, Toyota, Marriott und Pizza Hut zusammengearbeitet zu haben. Nach eigenen Angaben hat es weltweit mehr als 130 000 Roboter in mehr als 85 Länder und Regionen ausgeliefert und verfügt über mehr als 1900 Patentanmeldungen.

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